Presse
Badische Neueste Nachrichten vom 11.10.1998
Statt "five" sechs Virtuosen
A capella-Sänger "swingten" zugunsten Agapedia

Ihr Name ist zwar nicht mehr ganz up to date, denn inzwischen sind es nicht mehr fünf, sondern sechs Virtuosen, die sich dem A capella-Gesang verschrieben haben: Die Swinging Five. Das Vocalensemble, ein komplettes Hambrücker Eigengewächs, präsentierte auf der Bühne des katholischen Pfarrsaals wieder einmal ein beklatschtes Konzert. Mit ausgearbeiteten, komplizierten Chorarrangements sangen sich die Sechs souverän durch den Konzertabend und rissen das Publikum zu lang anhaltenden Applausstürmen hin.

In ihrem vielseitigen Programm spannten sie den Bogen von Stücken der Comedian Harmonists und einem klassischen Potpourri bis hin zu Stücken der Beatles oder der schwedischen Popgruppe ABBA.

Im letzten Konzertabschnitt unter dem Überbegriff "Sing ding a dong" wurde die Erkenntnis an das Publikum rübergebracht, dass Musik immer dann hilft, wenn Kummer und Sorgen in den Boden zu drücken drohen.
Die weit über den Hambrücker Raum hinaus bekannten Sänger hatten freiwillig auf ihre Gagen zugunsten der Kinderhilfsorganisation Agapedia verzichtet. Die Idee dazu kam von Maria Ivancevic aus Hambrücken, die mit ihrem Team bereits mehrere Aktionen zugunsten von Agapedia organisiert hatte. Agapedia selbst entstand im Januar 1995 durch die Initiative von Jürgen Klinsmann, der sich für Linderung der zunehmenden sozialen Notlagen von Kindern und Jugendlichen engagieren wollte. In der Hauptsache betreibt Agapedia, wörtlich übersetzt "Liebe zu Kindern", ein Transitkinderheim in Rumänien sowie ein Kinderheim in Eßlingen.

ack

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