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Badische Neueste Nachrichten vom 17.02.2003

„A-Cappella kennt keine musikalischen Grenzen.“
Auch bei der vorletzten Veranstaltung in diesem Zyklus zur „Kultur in der Scheune“ blieb kein Platz leer.

Ettlingen (sol). „A-Cappella kennt keine musikalischen Grenzen.“. Unter diesem Motto begeisterte das Sextett „Swinging Five“ das Publikum in der Museumsscheune der Diakonie Ettlingen.
Auch bei der vorletzten Veranstaltung in diesem Zyklus zur „Kultur in der Scheune“ blieb kein Platz leer. Mit ihrem neuen Programm „…and so it goes...“ konnte das Vocalensemble „Swinging Five“, das vielen bereits aus zahlreichen Auftritten bekannt war, das Publikum zu tosendem Beifall bewegen.

Gesungen wurde eine ganze Reihe zumeist bekannter Lieder, Popsongs und Balladen. Darunter zum Teil originale A-Cappella-Songs, zum Teil aber auch Arrangements mit ganz eigenen Interpretationen.
Für viel Gelächter beim Publikum sorgten Stücke wie „Something stupid“ von Frank Sinatra, gesungen in einer komisch- ironischen Version. Die Darsteller imitierten in Tütü und Perücke, und mit viel Gesichtsakrobatik, die Schauspieler Robbie Williams und Nicole Kidman und rissen das entzückte Publikum dabei mit sich.

Neben solchen nicht immer ganz ernst gemeinten Stücken, wurden aber auch einfühlsame Balladen von Künstlern wie Xavier Naidoo , sowie beispielsweise Songs der Beatles und der Comedian Harmonists gesungen, stets in der passenden Verkleidung, versteht sich. Insgesamt ergab sich somit eine bunte Mischung von Oldies aus den Siebzigern, Evergreens aus neuerer Zeit und weniger bekannten Stücken von damals und heute.

Die Darsteller nahmen sich die Zeit, bei jedem Stück vorweg etwas zur Geschichte und zum Hintergrund zu erzählen. So versetzten sie den Zuschauer mit der „Chanson d´amour“ in das Frankreich vor 50 Jahren und mit dem Beatles- Song „Sie liebt Dich“ in den Hamburger Star Club, wo die Beatles damals auch auf deutsch sangen. Das Besondere am neuen Programm war, dass hier erstmals Titel mit musikalischer Begleitung gesungen wurden, nicht mehr einzig und allein A-Cappella also.

Vor nunmehr vierzehn Jahren wurden die „Swinging Five“, so Claus Brenner, einer der Initiatoren, „just for fun“ gegründet. Trotz heute sechsköpfiger Besetzung wurde der ursprüngliche Name beibehalten. Seit zehn Jahren ist die Gruppe in der heutigen Besetzung aktiv und kann sich ihres Erfolges nicht beklagen. „Wir sind jetzt zum vierten Mal „auf Tour“ und haben auch schon ein bisschen Stammpublikum dabei.“, so Brenner.

Bis zum Ende des Jahres dauert die Konzertreihe der „Swinging Five“ noch an und natürlich erhofft man sich in anderen Ortschaften rund um Karlsruhe und Heidelberg ein ähnlich begeistertes Publikum wie in Ettlingen. Für die sechs Vokalisten ist die Singerei „ein Hobby, dessen Motor der Spaß am Singen und die Lust, ständig neues auszuprobieren ist.“.

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